Die Rennpiste im Sommerschlaf? Nicht ganz!

Auch wenn im Moment eher Bikende, Wandernde und Kühe auf der Corviglia unterwegs sind, wird die Piste bereits für den Winter vorbereitet. Wir haben mit Sandro Künzler, Rennleiter des Skiweltcup St. Moritz gesprochen. Über Homologationen, Sicherheitsnetze und erste Wetten auf die diesjährigen Siegerinnen.
Vor rund fünf Monaten ist die Wintersaison zu Ende gegangen. Was ist seither auf der Piste passiert?
Mitte Juni haben wir gemeinsam mit über 80 Voluntaris die Pisten im Skigebiet Corviglia gereinigt. Auch im Sommer stehen Unterhaltsarbeiten an – wie etwa die das Entfernen der Ankerplatten der Fernsehtürme, von denen im Winter die Rennen gefilmt werden. Zudem kontrollieren wir laufend die Technik und stellen sicher, dass Zeitmessung und Lautsprecheranlagen einwandfrei funktionieren. Ausserdem wurde die Piste einer Re-Homologation unterzogen, und die alljährliche Site-Inspection mit der FIS hat stattgefunden.
Was ist eine Homologation und wieso musste dieses Jahr eine Re-Homologation durchgeführt werden?
Die Homologation ist das offizielle technische Zertifizierungsverfahren im alpinen Skisport, dass es einer Piste ermöglicht, von der FIS autorisierte internationale Rennen auszurichten. Gemäss FIS-Richtlinien müssen Speedpisten alle fünf Jahre, Pisten für technische Disziplinen alle zehn Jahre neu homologiert werden. Die Homologation unserer Speedstrecken auf der Corviglia läuft diesen November aus – deshalb haben wir sie im Sommer erneuert.

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Sehen wir dich vom 18.- 20.12. (2x Super-G, 1x Riesenslalom) am Ski World Cup in St. Moritz? Am Samstag gibt es zudem ein live Konzert mit Dodo.
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