Corviglia Skigebiet

Skifahren auf Corviglia
Seit rund 150 Jahren tummeln sich Skisportler:innen auf den Hängen der Corviglia. Der St. Moritzer Hausberg war Austragungsort der Olympischen Spiele 1948 und fünf Alpiner Skiweltmeisterschaften. Heute erstrecken sich 28 Pisten mit 155 Kilometern von 1’800 bis über 3’000 Metern. Nicht nur wegen ihrer reichen Geschichte, sondern auch wegen ihrer Top-Pistenqualität zählt die Corviglia zu den renommiertesten Skigebieten weltweit.
«Unser Hausberg», so nennen die St. Moritzer stolz den imposanten Zweitausender, an dessen Fuss sich ihr Dorf schmiegt – und stolz können sie wahrlich auf die Corviglia sein: Gerühmt und geliebt als Eldorado für Wintersportler und Sommerparadies für aktive Gäste, zählt sie heute zu den renommiertesten Sportbergen weltweit!

Für Anfänger bis Könner

Egal ob Anfänger:innen oder Fortgeschrittene: Auf der Corviglia kommen alle Skifahrer:innen und Snowboarder:innen voll auf ihre Kosten. Skitickets fürs geschichtsträchtige Wintersportgebiet können im Voraus bequem online gebucht werden!

Restaurants auf Corviglia

Insider

Lerne die Corvigla einmal aus einer anderen Perspektive kennen. Die Engadin Mountains AG veröffentlicht zwei Mal jährlich ihr INSIDER-Magazin und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Geschehnisse auf Corviglia und Muottas Muragl.
Pistenplan Corviglia

Pistenplan Corviglia

Alle Lifte, Pisten und Anlagen im Skigebiet.

Als Corviglia Geschichte schrieb!

Heute genießen Millionen Wintersportbegeisterte weltweit dank Bergbahnen und Skiliften bequemen Zugang zu den Skipisten. Doch nur wenige wissen, dass diese Entwicklung in St. Moritz ihren Ursprung hat.

1864 legte Johannes Badrutts berühmte Winterwette den Grundstein für den alpinen Wintertourismus. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich St. Moritz zur Wiege des Wintertourismus und zu einem der ersten organisierten Wintersportorte der Welt.

1912 eröffnete oberhalb von St. Moritz das Kurhotel „Chantarella“. Um den Gästen den steilen Aufstieg zu erleichtern, gab der Unternehmer und Visionär Emil Thoma-Badrutt den Bau der 445 m langen St. Moritzer Dorf-Chantarella-Standseilbahn in Auftrag, die 1913 eröffnet wurde. Die Bahn war nach Muottas Muragl erst die zweite Bergbahn im Engadin und erfreute sich schnell großer Beliebtheit bei Skifahrern und Rodlern.

Die eigentliche Vision folgte jedoch 1928. Pünktlich zu den Olympischen Winterspielen in St. Moritz verlängerte Emil Thoma-Badrutt die Bahn bis zur Corviglia – und schrieb damit Geschichte im Bergbahnwesen. Die neue Corviglia-Standseilbahn war die weltweit erste Standseilbahn, die ausschließlich für den Wintersport gebaut wurde.

Erstmals konnten zahlreiche Skifahrer bequem die Pisten der Corviglia erreichen, was dazu beitrug, St. Moritz als international renommiertes Wintersportziel zu etablieren.

Die historische Standseilbahn Corviglia (1928–1985) erreichte folgende Werte:

  • 800 Fahrgäste pro Stunde
  • Betriebsgeschwindigkeit von 3,8 m/s
  • Kapazität von ca. 100 Fahrgästen pro Kabine

Auch mehr als 100 Jahre später prägen die Standseilbahnen Chantarella und Corviglia das Bergerlebnis in St. Moritz.

Fans jubeln im Ziel

Daten 2026: 18.-20. Dez

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