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Wiederum ein Tag voller Action

17. Februar 2017: Halleluja! Marcel Hirscher hat endlich sein lang ersehntes Riesenslalom-Gold. Der andere grosse Favorit, Alexis Pinturault, verpasste dagegen eine Medaille. Silber und Bronze gab es für Athleten, die man nicht unbedingt auf dem Treppchen erwartet hatte.

Roland Leitinger, Marcel Hirscher, Leif Kristian Haugen (Claudio Kernen)
Marcel Hirscher (Claudio Kernen)
Justin Murisier (Claudio Kernen)
Alexis Pinturault (Claudio Kernen)
Carlo Janka (Claudio Kernen)
Fans (Ski WM 2017)
Leif Kristian Haugen (agence zoom)
Leif Kristian Haugen (agence zoom)
Henrik Kristofferson (Claudio Kernen)
Roland Leitinger, Marcel Hirscher (Claudio Kernen)
Marcel Hirscher (Claudio Kernen)
Leif Kristian Haugen (Claudio Kernen)
Roland Leitinger (Ski WM 2017)
Fans (Ski WM 2017)

Favorit Marcel Hirscher auf der Poleposition, zwei weitere Österreicher unter den ersten sechs, der zweite Favorit Alexis Pinturault auf drei. So zeigte sich die Ausgangssituation vor dem zweiten Lauf. Und Hirscher gewann bei schlechter werdenden Wetterbedingungen seine erste WM-Goldmedaille im Riesenslalom, nachdem er in den letzten beiden Austragungen jeweils den zweiten Platz erreichte. Von Platz sechs und sieben stürmten der Österreicher Roland Leitinger und der Norweger Leif Kristian Haugen auf zwei und drei vor. Alexis Pinturault wurde auf Rang sieben durchgereicht.

Einen Achtungserfolg erreichte Justin Murisier, der im zweiten Lauf auf den starken achten Platz vorgestossen ist. Die Spannung am Berg war kaum zu übertreffen – 15'000 Besucher waren begeistert.

Ausruf des Tages: "Halleluja" – das war der Ausruf von Roland Leitinger, als er in seinem ersten WM-Rennen Platz in der Leaderbox nahm. Bei der Medaillenzeremonie und im weiteren Lauf des Abends werden sich weitere Möglichkeiten für diesen Ausdruck der Freude geben.

Pirouette des Tages: Mit der Startnummer 24 drehte Tommy Ford (USA) im ersten Lauf eine veritable Pirouette. Eiskunstläufer werden vor Neid fast erblassen, leider bedeutete die Vorführung das Ausscheiden für den Amerikaner.

Wortkombination des Tages: «Ausgeleert und gestreckt», so bezeichnete SRG Co-Kommentator Bernhard Russi die Körperhaltung des Kanadiers Erik Read. Sein Kollege Matthias Hüppi meinte dazu, das töne ja fürchterlich. Erik Read rettete sich gut aus dieser Position und qualifizierte sich für den zweiten Lauf, den er als 23. beendete. Erik ist der Sohn von Ken Read. Zusammen mit seinen Kollegen Jim Hunter, Dave Irwin, Dave Murray und Steve Podborski bildete Ken in den 1970er Jahren die so genannten Crazy Canucks - die grossen Konkurrenten von Russi.

Wetter des Tages: Nachdem die Fahrer im ersten Lauf noch mit unterschiedlichen Wetterbedingungen zu kämpfen hatten und insbesondere die Schweizer eher benachteiligt waren, waren die Bedingungen im zweiten Lauf bei leichtem Schneefall bis in Ziel für alle praktisch identisch.

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