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Super G Herren: Beat Feuz lauert

08. Februar 2017: Morgen um 12 Uhr startet der Super-G der Herren. Favoriten sind der Norweger Kjetil Jansrud und die Schweizer Medaillenhoffnung Beat Feuz. Wie viele Höhenmeter die Athleten auf der knapp zweiminütigen Fahrt zurücklegen und wieso in dieser Disziplin eher "reifere" Athleten profitieren, liest du hier.

Die Geschichte: Neben Slalom, Riesenslalom und Abfahrt wurde in den 80er-Jahren eine zweite Speed-Disziplin gesucht, die zudem den Riesenslalom wieder deutlicher als Technikdisziplin definiert. Das erste Weltcuprennen fand am 12. Dezember 1982 in Val d’Isère statt, es gewann der Schweizer Peter Müller. Erster Weltmeister wurde 1987 sein Landsmann Pirmin Zurbriggen, erster Olympiasieger 1988 Franck Piccard (Fr). Die besondere Herausforderung: Es gibt keine Trainingsläufe, nur eine Besichtigung am Morgen vor dem Rennen - das freut den reiferen Athleten.
 
Die Vorgaben:
Die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel muss zwischen 400 und 650 Metern betragen, in St. Moritz sind es 610 Meter. Der Abstand zwischen den Toren muss mindestens 25 Meter betragen.
 
Der Ski: Er muss mindestens 205 Zentimeter lang sein, die Seitenbreite unter der Bindung muss mindestens 6,5 cm betragen, vor der Bindung im Minimum 9,5 cm. Der Mindestradius beträgt 40 Meter.
 
Der Modus: Es findet ein Lauf statt. Die Startreihenfolge ergibt sich aus der aktuellen Weltcup-Startliste: Die ersten 10 können eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen, die Fahrer auf den Plätzen 11 bis 20 bekommen eine gerade Nummer zwischen 2 und 20 zugelost. Die Athleten zwischen 21 und 30 erhalten eine Nummer zwischen 21 und 30 zugelost.
 
Der Titelverteidiger: Hannes Reichelt (Ö) wurde in Vail mit 34 Jahren und 215 Tagen ältester Weltmeister der Geschichte, neben ihm standen Dustin Cook (Ka) und Adrien Theaux (Fr) auf dem Podest. Bester Schweizer war der mittlerweile zurückgetretene Didier Defago (7.).
 
Die Favoriten: Kjetil Jansrud (No) gewann die ersten drei Super-G der Saison, mit Beat Feuz (Sz) ist auf dieser Strecke immer zu rechnen. Und nicht zu vergessen: Titelverteidiger Hannes Reichelt, der alte Fuchs, kommt immer besser in Fahrt. Die Generalprobe beim Weltcup Finale 2016 gewann Beat Feuz vor Alexander Aamodt Kilde (No) und Jansrud.
 

 

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