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Spannend seit 1983: Super G Damen

07. Februar 2017: Um 12 Uhr startet das erste Rennen der Ski WM St. Moritz 2017! Die Schweizer Medaillenhoffnung Lara Gut gilt beim morgigen Super G als Favoritin. Der Kurs wird durch den italienischen Trainer gesetzt. Weshalb die ersten Startnummern gefürchtet sind und welche Länge ein Ski mindestens haben muss, erfährst du hier!

Die Geschichte. Der Super-G ist die jüngste alpine Disziplin, die Frauen trugen ihr erstes Weltcuprennen am 9. Januar 1983 in Verbier aus (Siegerin Irene Epple/D). Erste Weltmeisterin wurde die Schweizerin Maria Walliser 1987 in Crans-Montana, Sigrid Wolf (Ö) wurde 1988 erste Olympiasiegerin. Der Super-G liegt von Anzahl Toren und Tempo zwischen Riesenslalom und Abfahrt. Was diese Disziplin besonders schwierig macht: Anders als auf der Abfahrt gibt es keine Trainingsläufe, die Fahrerinnen haben nur die Besichtigung unmittelbar vor dem Rennen. Die ersten Startnummern sind deshalb gefürchtet, routinierte Athletinnen generell im Vorteil.

Die Vorgaben.
Die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel muss zwischen 400 und 600 Metern betragen. Der Abstand zwischen den Toren muss mindestens 25 Meter betragen. Der Kurs wird am Dienstagmorgen (7:15 Uhr) durch den italienischen Trainer gesetzt und steht zwischen 9 Uhr und 10:30 Uhr für die Besichtigung durch die Fahrerinnen bereit.

Der Ski. Er muss mindestens 200 Zentimeter lang sein, die Seitenbreite unter der Bindung muss mindestens 6,5 cm betragen, vor der Bindung im Minimum 9,5 cm. Der Mindestradius beträgt 40 Meter.

Der Modus. Es findet ein Lauf statt. Die Startreihenfolge ergibt sich aus der aktuellen Weltcup-Startliste: Die ersten 10 können eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen, die Fahrerinnen auf den Plätzen 11 bis 20 bekommen eine gerade Nummer zwischen 2 und 20 zugelost. Die Athletinnen zwischen 21 und 30 erhalten eine Nummer zwischen 21 und 30 zugelost.

Die WM-Strecke. Die Strecke ist gekennzeichnet durch ein unregelmässiges Gelände, das auf alle Seiten abfällt und sehr viele Wellen aufweist. Die Fahrerinnen müssen die Geländeübergänge möglichst frühzeitig antizipieren, was bei zweifelhaften Sichtbedingungen oft schwierig ist. Da kein Training stattfinden konnte und die Rennstrecke erst kurz vor Rennstart ausgeflaggt werden kann, sind erfahrene Athletinnen im Vorteil.

Die Titelverteidigerin.
Anna Veith (Ö) gewann 2015 (noch als Anna Fenninger) mit drei Hundertstel vor Tina Maze (Slo), Lindsey Vonn (USA) wurde Dritte. Lara Gut war als Siebte beste Schweizerin.

Die Favoritinnen.
Lara Gut gewann die ersten drei Super-G der Saison jeweils vor Tina Weirather (Lie). Anna Veith und Lindsey Vonn kommen nach langer Verletzungspause immer besser in Schwung - und aufgepasst auf das starke, wilde italienische Team: drei von zwölf Podestplätzen gingen bislang an Sophia Goggia & Co. Die Generalprobe beim Weltcup Finale 2016 gewann Weirather vor Gut.

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