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Mehr als eine Siegerin

16. Februar 2017: Die erste Medaille für Italien in St. Moritz 2017, die erste WM-Medaille für Sofia Goggia überhaupt, die erste Medaille in dieser Disziplin für Mikaela Shiffrin: Der Riesenslalom der Damen am Donnerstag brachte viele Siegerinnen hervor, die grösste war Tessa Worley, die nach 2013 zum zweiten Mal die Goldmedaille gewann.

Tessa Worley (agence zoom)
PC7-Team (Ski WM 2017)
Fans (Ski WM 2017)
Tessa Worley (agence zoom)
Mikaela Shiffrin, Tessa Worley, Sofia Goggia (agence zoom)
Mikaela Shiffrin (Claudio Kernen)
Tessa Worley, Mikaela Shiffrin (agence zoom)
Fans (Ski WM 2017)
Fans (Claudio Kernen)
PC7-Team (Ski WM 2017)
Sofia Goggia (agence zoom)
Tessa Worley (Claudio Kernen)
Simone Wild (Claudio Kernen)

11'000 Zuschauer verfolgten heute in Salastrains, wie Tessa Worley mit zwei überragenden Läufen zu ihrem zweiten Riesenslalom-Gold fuhr und so Frankreich die zweite Goldmedaille an der Ski-WM in St. Moritz 2017 einbrachte. Der Sieg der Französin ist sicherlich eine Motivationsspritze für die Titelverteidigerin Anna Veith, die sich gerade - wie zuvor Tessa Worley - nach einer Verletzung wieder zurückkämpft und das Rennen auf Platz 22 beendete. Deutschland muss weiter auf eine Medaille warten, denn Viktoria Rebensburg schied bereits im ersten Lauf aus.

Die Schweiz hatte nach dem ersten Lauf insgeheim auf die nächste Medaille gehofft. Simone Wild war sensationell auf den fünften Rang gefahren, konnte diese Leistung aber im zweiten Lauf nicht bestätigen und fiel auf den 14. Platz zurück. Beste Schweizerin wurde Mélanie Meillard auf Platz 13.

Schreckmoment des Tages: Als Tessa Worley im zweiten Lauf beim ersten Links-Tor überdrehte, hielten alle die Luft an. Aber bei der ersten Zwischenzeit war klar: Die Sorgen waren umsonst.

Kämpfernatur des Tages: Bernadette Schild aus Österreich war auf dem Weg zu einer Super-Zeit, als es nach einem Fehler plötzlich in die falsche Richtung ging. Allerdings gab Schild nicht auf und schaffte es trotzdem ins Ziel (Platz 17).

Grösse des Tages: Freydis-Halla Einarsdottir hat nicht nur den längsten Namen, sondern auch die längsten Beine im Feld. Die Isländerin sticht aus der Menge heraus, denn sie ist einen Kopf grösser als die meisten ihrer Mitstreiterinnen – wie praktisch für ihre Fans.

Blickrichtung des Nachmittags: Alle Blicke, Handys und Kameras waren in den Himmel gerichtet, um die Trainingssession des PC-7 TEAM der Schweizer Luftwaffe im Bild oder in  Erinnerung festzuhalten.

Feier des Tages: Sofia Goggia freute sich unbändig, als sie über die Ziellinie kam und realisierte, dass sie ihre allererste WM-Medaille gewonnen hat. Und die Mitstreiterinnen jubelten mit ihr. Was für ein Ausdruck gegenseitiger Hochachtung!

Flagge des Tages: grün-weiss-rot. Drei Italienerinnen unter den ersten sechs. Das gibt einen italienischen Aufmarsch bei der Medaillenzeremonie im Kulm Park!

Abwechslung des Tages: Vielfalt gab es beim Qualifikationsrennen der Herren für den Riesenslalom von Freitag. Auf den ersten sechs Plätzen landeten Athleten aus sechs verschiedenen Nationen: Niederlande, Island, Lettland, Spanien, Andorra und Belgien. Das gibt neben dem italienischen einen bunten Aufmarsch bei der Medaillenzeremonie im Kulm Park!

Langeweile des Tages: Schon wieder strahlend blauer Himmel. Damit das schöne Wetter nicht zu langweilig wird, gibt es am Freitag zur Abwechslung ein paar Wolken.




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