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Herren Abfahrt: Ein Klassiker

11. Februar 2017: Morgen wird's so richtig rasant in St. Moritz, wenn sich die Athleten beim "Freien Fall präsentiert von AUDI" regelrecht ins Rennen stürzen werden. Mit der Abfahrt geht ein Ski-Klassiker über die Bühne, der es so richtig in sich hat. Was die Fahrer konkret erwartet und wer erster Abfahrtsweltmeister der Geschichte ist, erfährst du hier.

(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)
(Alessandro della Bella)

Die Geschichte: Die einfachste Form eines Rennens, möglichst schnell von oben nach unten, und das mit möglichst wenig Richtungsänderungen. Die Abfahrt ist spektakulär, rasant, gefährlich, die Fahrer sind bis mehr als 150 km/h schnell, diese Disziplin ist damit der Klassiker schlechthin. Der Schweizer Walter Prager wurde 1931 bei der ersten WM erster Abfahrts-Weltmeister, vor seinen Landsleuten Otto Furrer und Fritz Steuri. Die Abfahrt ist die einzige alpine Disziplin mit Trainingsfahrten vor dem Rennen. Kann kein Training stattfinden, gibt es auch kein Rennen.

Die Vorgaben: Die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel muss zwischen 800 und 1100 Metern betragen, in St. Moritz sind es genau 800 Meter. Der Abstand zwischen den Toren ist nicht festgelegt.

Der Ski: Er muss mindestens 213 Zentimeter lang sein, die Seitenbreite unter der Bindung muss mindestens 6,5 cm betragen, vor der Bindung im Minimum 9,5 cm. Der Mindestradius beträgt 50 Meter.

Der Modus: Es wird ein Lauf ausgetragen. Die Startreihenfolge ergibt sich aus der aktuellen Weltcup-Startliste: Die ersten 10 können eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen, die Fahrer auf den Plätzen 11 bis 20 bekommen eine gerade Nummer zwischen 2 und 20 zugelost. Die Athleten zwischen 21 und 30 erhalten eine Nummer zwischen 21 und 30 zugelost.

Die WM-Strecke: Der “Freie Fall präsenteiert von AUDI” am Start mit der extremen Beschleunigung von 0 auf 140 km/h in sechs Sekunden ist nur beim ersten Mal eine wirkliche Herausforderung. Die Fahrer können sich gut in den Hang hineinlegen und Tempo aufnehmen und das sollten sie auch, denn: dieser erste Hang ist ganz entscheidend für das folgende Gleitstück - da geht es um jeden einzelnen km/h. Die darauf folgende Steilwandkurve ist eine spezielle Herausforderung, da ganz unterschiedliche Kräfte- und Druckverhältnisse zu bewältigen sind und der ganze Schwung mitgenommen werden muss. Danach folgen Kurven mit allen Radien, attraktive, weite Sprünge (bis gegen 60 Meter) – und wie im Super G ist die Strecke zwischen Mauer und Felsen von entscheidender Bedeutung. Weltmeister wird nur der komplette Abfahrer.

Der Titelverteidiger: Patrick Küng war der einzige Schweizer Weltmeister in Vail, er gewann vor Travis Ganong USA) und seinem Landsmann Beat Feuz. Küng war der zwölfte Schweizer Abfahrtsweltmeister, der erste seit Bruno Kernen 1997.

Die Favoriten: Fünf Saisonrennen, fünf Sieger (Jansrud, Paris, Franz, Ganong, Reichelt), dazu sieben verschiedene Fahrer auf den restlichen 10 Podestplätzen, von denen wiederum drei (Svindal, Nyman, Giraud Moine) verletzt ausfallen. Jansrud war einmal Erster und einmal Zweiter, Peter Fill zweimal Zweiter und einmal Dritter. Und Beat Feuz gewann die Generalprobe beim Weltcup Finale 2016 vor Steve Nyman (USA) und dem neuen Super-G Weltmeister Erik Guay (Ka).

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