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Gestern Schulbank, heute Super-G

Nikita Shcherbakovskiy war nicht nur der jüngste Teilnehmer des heutigen Super-Gs, er startete auch für Israel und somit für eine Nation, die man weniger im Ski Alpin wiederfindet. Wie sich der erst 17-Jährige mit der Startnummer 69 gegen die Welt-Elite behauptet hat und was ihn mit dem Engadin verbindet, liest du hier.

Nikita Shcherbakovskiy

Der Nummer 69 im Super-G haben die 300 Schüler am Lyceum Alpinum in Zuoz ganz besonders die Daumen gedrückt. Grund: Die Startnummer trug ihr Mitschüler Nikita Shcherbakovskiy. Der russisch-israelische Doppelbürger ging für Israel an den Start und erkämpfte sich Platz 51 von 72 gestarteten Fahrern. Mit 17 Jahren war Nikita der jüngste Teilnehmer am Super-G.

„Go Sherba“
Im Ziel jubelten ihm seine Familie, Klassenkameraden und Lehrer zu, die lauthals „Go Sherba“-Rufe in das Zielgelände schmetterten. Ein sichtlich gelöster Nikita liess sich von seinen Mitschülern feiern. „Ich wollte einfach nur runterkommen, aber es war nicht so schlimm wie ich gedacht habe!“, sagte „Sherba“ wieder ganz cool.

Im Engadin zu Hause

Nikita ist im Engadin verankert. Er lebt in Zuoz und ist Mitglied des Skiclubs Alpina St. Moritz und des Regionalen Leistungszentrum Alpin Oberengadin. Seit Jahren ist sein Ziel die Ski-WM 2017 in seiner Wahlheimat St. Moritz. „Ski fahren ist meine absolute Leidenschaft“, antwortet der 17-jährige Schüler auf die Frage, wie man mit so jungen Jahren im WM-Skizirkus landet. „Und ich habe das Glück, Schule und Training das ganze Jahr hindurch kombinieren zu können.“

Nun muss sich Nikita wieder auf die Schule konzentrieren und Ski gegen Schulbuch tauschen. Im Mai stehen die Diplomprüfungen an. Er möchte an die Dartmouth Universität in den USA und dort Wirtschaft studieren.

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