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Ein rot-weisses Podest

10. Februar 2017: Trotz leichtem Schneefall und bewölktem Himmel war der Tag alles andere als grau. Die Schweiz zeigte sich der Herausforderung gewachsen und gewann zwei (ja zwei!) Medaillen in der Kombination der Frauen - mit drei Schweizer Athletinnen auf den ersten vier Plätzen.

Michelle Gisin, Wendy Holdener und Michaela Kirchgasser (Agence Zoom)
Weltmeisterin Wendy Holdener
Wendy Holdener und Michelle Gisin
Michaela Kirchgasser (Agence Zoom)
Fans (Alessandro della Bella)
Fans (Alessandro della Bella)
Fans (Alessandro della Bella)
Fans (Alessandro della Bella)
Konzert From Kid(Alessandro della Bella)
Kulm Park Party (Alessandro della Bella)
Michelle Gisin (Agence Zoom)
Michaela Kirchgasser (Agence Zoom)
Konzert Dog on the Feet (Alessandro della Bella)
Lara Gut
Voluntari (Agence Zoom).

Wendy Holdener gewinnt die Alpine Kombination vor 10'000 Zuschauern! Sie ist die erste Schweizer Weltmeisterin seit 16 Jahren - Sonja Nef 2001 im Riesenslalom. Und Holdener ist die erste Schweizer Medaillengewinnerin seit 2003, die nicht Lara Gut heisst.

Österreichs Michaela Kirchgasser verhinderte ein rein schweizerisches Podium und erreichte eine hervorragende Zeit im zweiten Lauf und damit  Bronze. Die Slalomspezialistin Michelle Gisin zeigte ihr Können im Slalom und gewann die Silbermedaille. Und Denise Feierabend blieb mit ihrem vierten Platz ganz knapp ausserhalb der Medaillenränge.

Konstanz ist wichtig
Das Schweizer Trio zeigte eine unglaubliche Konstanz bei den beiden Disziplinen (Abfahrt und Slalom) und war speziell im Slalom ganz stark. Nach der unglücklichen Verletzung von Gut während dem Aufwärmen am Nachmittag wies Feierabend ihren Teamgefährtinnen den Weg. Es schien, als könnte niemand die eleganten und flinken Schweizerinnen zurückhalten, die einander anspornten und aufs Podest stürmten.

Auch ohne Lara Gut ein Schweizer Erfolgstag
Auf einen vielversprechenden Start folgte ein folgenschweres Unglück: Gut beendete die Abfahrt auf dem dritten Platz, verletzte sich aber während dem Aufwärmen für den Slalom am Nachmittag am linken Knie. Ausser Sichtweite, in einem versteckten Pistenteil, bleibt unklar, was genau geschehen ist. Klar zu sehen war hingegen der Abtransport von Gut mit dem Helikopter in das Krankenhaus im nahen Samedan. Wir wünschen dir gute Besserung, Lara.

Zeit zum Feiern:
Jetzt ist es also Zeit zu Feiern. Die Medaillenzeremonie im Kulm Park hatte eine entprechend tolle Atmosphäre - der Platz war rappelvoll.

Die Überraschung des Tages: Mit nur 19 Jahren und Startnummer 43 eroberte Kanadas Valerie Grenier den Berg und erreichte das Ziel an 11. Stelle. Sicher werden wir in Zukunft mehr noch von dieser jungen Fahrerin hören.

Der Jubel des Tages: “Wendy, Wendy, Wendy”. Das war heute sicher der lauteste Anfeuerungschor, den wir bisher auf Salastrains gehört haben!

Der Ausrutscher des Tages:
Die Slowenin Ana Bucik startete zum Slalom, beendete diesen aber leider nicht, da sie kopfvoran ein beträchtliches Stück der Piste hinunterrutschte. Hoffentlich hast du dir nicht weh getan, Ana.

Die Konstanz des Tages: Geht an Michelle Gisin, die beide Läufe als Vierte beendete und damit Silber gewann. Nur gerade 0.05 Sekunden trennte sie von Gold, aber sie wird sicher überglücklich sein, sich eine Medaille um den Hals hängen zu können!

Die Farbe des Tages: Rot und weiss. Die Schweizer Fahnen (gemischt mit den Österreichern) beherrschen Salastrains!

Die Umbenennung des Tages: Edy Reinalter wurde 1948 Slalomweltmeister. Seither konnte kein Schweizer und keine Schweizerin mehr Gold gewinnen bei einer Heim-WM in St. Moritz. Bis Wendy Holdener in der Kombination triumphierte. Sollen wir Edy, die gigantische Holzskulptur im Kulm Park, nun in wEnDY umtaufen?

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