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Ein „giftiger“ Mix und der wohl einsamste Ort der Welt

Schon mal vom „Gifthüttli“ gehört? Und wie funktioniert das eigentlich mit der Gegenhangkamera? Noch genau 172 Tage dauert es, bis auf den Rennpisten der Corviglia die ersten Kämpfe um WM-Medaillen ausgetragen werden. Die Arbeiten auf dem St. Moritzer Hausberg sind in vollem Gange, und die diversen Bauten nehmen langsam aber sicher Gestalt an.

Die im Juli aufgrund von Schneefall eingetretenen Verzögerungen konnten schnell wieder wettgemacht werden und so ist das Team „Bauten und Infrastruktur“ von Leiter Guido Mittner wieder voll im Fahrplan. Die Bauarbeiten am sogenannten „Gifthüttli“ laufen auf Hochtouren. Der Rohbau ist abgeschlossen und nun geht es an den Innenausbau und die Verkleidung. Das „Gifthüttli“ soll Ende August fertig gestellt sein und wird während der WM als Aufwärmstation beim Damenabfahrtsstart sowie Lager für das Farbteam dienen. Doch wie kam das „Gifthüttli“ eigentlich zu seinem Namen? In diesem Häuschen, welches eigentlich Bergstation Skilift Munt da San Murezzan heisst, wurde während der Ski WM 2003 die Farbe für die Streckenmarkierung gemixt und gelagert. Da die Mischung wie eine „giftige“ Farbbrühe aussieht, wurde aus der Bergstation Skilift Munt da San Murezzan das „Gifthüttli“.   

Die Gegenhangkamera wird wie bereits bei früheren Veranstaltungen knapp unterhalb des Munt da L’Ova Cotschna aufgebaut und von da aus imposante Bilder liefern. Diese Kamera ermöglicht die Rennstrecken auf der Corviglia in der totalen sowie aus einer anderen Perspektive zu zeigen. Zurzeit wird da noch an der Plattform gearbeitet, doch schon nächste Woche wird der Container aufgestellt werden. Dieser wird per Helikopter hinaufgeflogen wie übrigens auch die Person, welche die Gegenhangkamera dann während der WM bedienen wird. Wenn das Wetter passt, wird der Kameramann täglich rauf unter runtergeflogen. Im Notfall wäre der Container aber auch zum Übernachten eingerichtet. Wer würde nicht gerne auch selber mal eine Nacht dort oben in totaler Einsamkeit verbringen?

Ihr seht, unser Team gibt Vollgas und hofft, die Bauarbeiten, nicht nur an den erwähnten Orten, noch vor dem ersten grossen Schnee fertig zu stellen. Wir halten euch auf dem Laufenden!


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