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Doppelte Premiere für Jasmine Flury

Die Bündnerin gewann den ersten Super-G beim Weltcup in St. Moritz, Teamkollegin Michelle Gisin wurde genauso überraschend Zweite.

Text: Der Super-G vom Samstag in St. Moritz war ein Glückstag für die Schweizerinnen. Jasmine Flury und Michelle Gisin belegten die Plätze 1 und 2, damit feierte Flury gleich eine doppelte Premiere: es war ihr erstes Podest im Weltcup, und die 24-Jährige aus Davos ist die erste Weltcupsiegerin aus Graubünden überhaupt. „So langsam realisiere ich, was hier heute passiert“, sagte Flury nach ihrem grossartigen Auftritt. Dass Tina Weirather, „die Speed-Queen“, wie Flury sagte, Dritte wurde, machte den Tag perfekt: die Liechtensteinerin trainiert mit dem Schweizer Team.

Wie bei der WM im vergangenen Februar in St. Moritz sorgte Gisin wieder für einen Doppelsieg. WM-Zweite hinter Wendy Holdener in  der Kombination, jetzt Zweite hinter Flury im Super-G: „Es ist unglaublich“, sagte die eigentliche Slalomspezialistin aus Engelberg über ihre rasante, mutige Fahrt auf der Corviglia. Schon vergangenes Wochenende liess sie als Super-G-Dritte in Lake Louise aufhorchen. Und wie ihre Teamkollegin Flury zeigte sich Gisin äusserst fair. Beide wiesen darauf hin, dass sie bei windigen Verhältnissen ein wenig Glück hatten. Aber wie sagte Gisin: „Man muss sein Rennen auch erst einmal ins Ziel bringen.“

Am Sonntag wird das ursprüngliche Programm ergänzt. Der Super-G (10.30 Uhr) bleibt als eigenes Rennen bestehen. Um 13.30 Uhr findet aber zusätzlich ein Slalom statt, damit die am Freitag wegen Nebels abgesagte Alpine Kombination doch noch durchgeführt werden kann.

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