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Der Sport braucht bewegte Bilder

Warum die No-Billag-Initiative nicht nur dem Schweizer Sport schadet, sondern auch dem Tourismus.

 Der Sprung von Jasmine Flury in Super-Zeitlupe; das fassungslose Glück im Gesicht von Michelle Gisin, als sie die Ziellinie überquert und „grün“ auf der Anzeigetafel sieht; enthusiastische Fans, die sich auf Salastrains vom Doppelsieg von Flury und Gisin mitreissen lassen. Es war ein grosses Weltcup-Wochenenden, auch wenn das Rennen am Sonntag dem Wetter zum Opfer fiel.

Wir lieben diese Bilder im Fernsehen, die nur der Sport liefern kann. „Das wollen die Leute sehen“, sagt der Bündner Jürg Capol, Marketingdirektor beim internationalen Skiverband FIS. „Die Athletinnen gewinnen die Medaillen für die Schweiz, die Fussballer gewinnen ihre Matches für die Schweiz, und da wollen wir doch live am Fernsehen dabei sein. Und nicht nur mit einer Kamera.“

Das Schweizer Fernsehen setzt gerade im Skisport Massstäbe, immer wieder werden seine Mitarbeiter beauftragt, Rennen bei Olympia und Weltmeisterschaften zu übertragen. „Ski-Produktionen sind aufwendig und komplex“, sagt Peter Staub, Chefredaktor Sport SRF. „Die SRG produziert auch in St. Moritz die spektakulären und emotionalen Bilder, die den Skirennsport so faszinierend machen.“ Und er verweist darauf, dass es gerade auch die langjährige Erfahrung ist, die eine derart hohe Qualität erst realisierbar machen.

Die Zuschauer ermöglichen es also erst mit ihren Billag-Gebühren, damit die SRG diesen gesellschaftlichen Auftrag in einer derart hohen Qualität umsetzen kann. FIS-Marketingdirektor Capol verweist dabei auf einen zusätzlichen positiven Aspekt: „Diese Bilder sind nicht zuletzt für den Tourismus wichtig, emotionale Aufnahmen  von Salastrains, vom Lauberhorn sind die beste Werbung.“ Gerade für Bergregionen, wo der Tourismus als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger wird.

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