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Abfahrt Frauen: Geschwindigkeit pur!

12. Februar 2017: Sonntags wird es nochmals so richtig schnell, wenn die Weltmeisterin in der Damen Abfahrt gesucht wird. Die zu fahrende Strecke stellt die Fahrerinnen vor einige Herausforderungen. Was die Abfahrt von anderen Disziplinen unterscheidet und wer die grössten Chancen auf einen Titel hat, liest du hier.

(Agence Zoom)

Wegen Nebel am gestrigen Samstag starten am Sonntag, den 12. Februar 2017, nicht nur die Frauen zur Abfahrt, sondern auch die Herren. Im folgenden Text geht's um die Damen, möchtest du den Hintergrundstext der Herren nochmals nachlesen, klicke hier.

Die Geschichte: Der Rausch der Geschwindigkeit hat auch die Frauen von Anfang an gepackt. Die Britin Esmé McKinnon gewann bei der ersten WM 1931 in Mürren vor ihrer Landsfrau Nell Carroll und der Österreicherin Irma von Schmiedegg. Die. Abfahrt ist die einzige alpine Disziplin mit Trainingsfahrten vor dem Rennen. Kann kein Training stattfinden, gibt es auch kein Rennen.

Die Vorgaben: Die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel muss zwischen 450 bis 800 Meter betragen, in St. Moritz sind es 715 Meter. Der Abstand zwischen den Toren ist nicht festgelegt.

Der Ski: Er muss mindestens 205 Zentimeter lang sein, die Seitenbreite unter der Bindung muss mindestens 6,5 cm betragen, vor der Bindung im Minimum 9,5 cm. Der Mindestradius beträgt 50 Meter.

Der Modus: Es wird ein Lauf ausgetragen. Die Startreihenfolge ergibt sich aus der aktuellen Weltcup-Startliste: Die ersten 10 können eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen, die Fahrerinnen auf den Plätzen 11 bis 20 bekommen eine gerade Nummer zwischen 2 und 20 zugelost. Die Athletinnen zwischen 21 und 30 erhalten eine Nummer zwischen 21 und 30 zugelost.

Die WM-Strecke: Die WM-würdige Strecke zeichnet sich durch viele Wellen und Geländeübergänge aus und ist gut an die Topologie des Berges angepasst. Die Geschwindigkeit muss jederzeit stimmen und in den vielen Kurven kann mit einer guten Linie weiter Tempo aufgebaut werden. Wer den so aufgebauten Schwung bis in den unteren Teil und ins Ziel mitnehmen kann, hat gute Voraussetzungen für eine Spitzenplazierung.

Die Titelverteidigerin: Tina Maze (Slo) gewann vor Anna Veith (Ö) und Lara Gut (Sz). Maria Wallliser war 1989 die letzte Schweizer Weltmeisterin in dieser Disziplin.

Die Favoritinnen: Ilka Stuhec (Slo) gewann die ersten drei Abfahrten des Winters, danach folgten Christine Scheyer (Ö), Lindsey Vonn (USA) und Lara Gut (Sz). Achtung vor Sofia Goggia (It), die extrem schnell ist, und eine sehr gute Kombinationsabfahrt gezeigt hat. Leider nicht mehr dabei sind die schwer verletzte Lara Gut und Anna Veith, die freiwillig auf einen Start verzichtet. Die Generalprobe beim Weltcup Finale 2016 gewann Mirjam Puchner (Ö), die sich im ersten Training leider einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hat vor Fabienne Suter (Sz) und Elena Curtoni (It).






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