Gletscher, Seen, Seitentäler

Das Oberengadin zeichnet sich durch seine ursprüngliche, alpine und beeindruckende Natur aus. Feriengäste können hier die Schönheit der archaischen Natur hautnah erleben. Ein paar Tipps für Sie zusammengefasst.

Gletscher

Das Engadin ist eine Landschaft „on the rocks“: 173 Gletscher bedecken hier eine Fläche von 40km2 und mäandern rund um die höchsten Gipfel der Ostalpen wie die Eiswürfel um den Zitronenschnitz im Martini. Die unbestrittene Nummer eins ist dabei der Morteratschgletscher, mit rund sieben Kilometern der längste Gletscher im Engadin. Bei der Station Morteratsch/Pontresina der Rhätischen Bahn führt ein Lehrpfad durch das Vorfeld des Morteratschgletschers und endet direkt vor der Gletscherzunge. Wer mehr erfahren will als auf den Infotafeln steht, bucht eine Tour ins Innere dieser Ewigkeit. Etwa bei der Bergsteigerschule Pontresina.

Der Blick von Muottas Muragl aus auf die Oberengadiner Seenregion ist weltberühmt.

Seen

Die Oberengadiner Seenlandschaft ist ein einzigartiges Phänomen. In die breite Talwanne ist eine ganze Reihe von Seen eingebettet, die Dichter und Denker seit jeher inspiriert hat. Wo sich im Sommer die Segler, Surfer und Kitesurfer tummeln, schenkt im Winter eine Eisdecke zusätzliche Fläche zum Spazieren, Langlaufen, Snowkiten oder Fatbiken. Den besten Blick auf die Seenregion hat man übrigens von Muottas Muragl aus. Auch während der Ski WM empfiehlt sich eine Fahrt mit der über hundert Jahre alten Standsteilbahn auf 2'465 Meter über Meer, wo man mit Blick auf die Seenregion auf höchstem Niveau dinieren kann.

Seitentäler

Wer während den Ski-Weltmeisterschaften 2017 Momente der Ruhe sucht, dem seien die malerischen Seitentäler der Region Engadin St. Moritz empfohlen. Alle können zu Fuss erwandert oder per Pferdekutsche erobert werden. Und am Schluss wartet immer ein gemütliches Restaurant für glückliche Momente unter Freunden. Eine Übersicht: 

Val Fex: Hinter dem Hotel Waldhaus tauchen Wanderer in eine geheimnisvolle Landschaft ein: Wie von der Welt vergessen, ruht sie im kuscheligen Winterkleid. Man wandert durch den Laretwald zum Schlittelweg, hoch zur Fexerstrasse und schliesslich nach Güvé. Ein kurzer Aufstieg zum Aussichtspunkt und schon liegt einem das Märchen zu Füssen: Der Blick schweift vom Piz La Margna ins Val Fedoz und über den Silsersee Richtung Maloja. In Fex Crasta lohnen sich die ofenfrischen Kuchen in der rustikalen Pension Crasta, bevor es durch den Schluchtweg Platta zurück geht nach Sils.

Val Bever: Vom Bahnhof Bever verläuft der Weg dem Beverinbach entlang nach Spinas, mal über tief verschneite Ebenen, mal durch zauberhafte Wälder. Begleitet wird das gemütliche Stapfen von der Rhätischen Bahn, die sich gemächlich über den Albulapass hinunter schlängelt. In Spinas empfängt das Berggasthaus die Wanderer und belohnt sie mit lokalen Köstlichkeiten.

Val Roseg: Beim Bahnhof Pontresina startet die Tour ins liebliche Val Roseg. Bei der ersten Brücke überquert man den Fluss und wandert stets auf der gleichen Flussseite das Tal hinein. Bei der hintersten Brücke öffnet sich das Tal und der Blick schweift über die Sellagruppe und den Sella- und Roseggletscher. Im Hotel Restaurant Roseggletscher sollte man das einmalige Dessertbuffet nicht verpassen. 

Mehr Informationen gibt es an jeder Tourist Information im Tal oder unter www.engadin.stmoritz.ch.

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