Rückblick Ski WM 2017

Wir blicken auf ein unvergessliches Skifest zurück

Die FIS Alpine Ski WM St. Moritz 2017 begeisterte 165‘000 Ski-Fans und Zuschauer live vor Ort. Was bleibt sind wunderbare Erinnerungen an einen grossartigen Sportanlass, bei dem St. Moritz und das gesamte Engadin während zwei Wochen im Blickfeld des internationalen Wintersportgeschehens standen. In 11 verschiedenen Disziplinen wurden 33 Medaillen vergeben.

 

Erfolgreiche Ski WM für Schweizer Athletinnen und Athleten
Das WM-Publikum kam dabei in den Genuss von hochstehenden Rennen mit vielen spannenden und hart umkämpften Entscheidungen. Mit seinem Slalom-Sieg holte der Österreicher Marcel Hirscher seine zweite Goldmedaille an dieser WM, insgesamt hat er bereits sechs Siege an Weltmeisterschaften eingefahren. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Athleten im Alpinen Skisport. Auch die Schweizer Athletinnen und Athleten können auf eine erfolgreiche Heim-WM zurückblicken. Sie stehen im Medaillenspiegel mit ihren sieben Medaillen hinter Österreich an zweiter Stelle – drei davon sind goldene. Somit war das fürs Schweizer Team die erfolgreichste WM seit Vail/Beaver Creek 1989.


Der „Super Speed Sunday“ übertraf alle Erwartungen
Das Wetter stellte die Organisatoren in der ersten Rennwoche vor grosse Heraus-forderungen. Trotzdem fanden sämtliche Rennen bei hervorragenden Pistenverhältnissen statt und ab dem sogenannten „Super Speed Sunday“, mit zwei Abfahrtsrennen an einem Renntag, herrschte bei praktisch allen Wettbewerben strahlender Sonnenschein. 1'076'000 Zuschauer verfolgten im Schnitt das Abfahrtsrennen der Männer live auf SRF 2 – 1'163'000 Ski-Fans waren es in der Spitze. Im Zielgelände auf Salastrains haben allein am Abfahrtswochenende vom 11. und 12. Februar rund 68'000 Fans die Rennen verfolgt.

Weitere Zahlen, die die WM prägten
44'000 Logiernächte wurden alleine durch die 12'900 akkreditierten Personen (Athleten, Betreuer, Sponsoren, Medien, Partner und Offizielle) eingebracht. All diese Leute hatten mächtig Durst und Hunger: 40'000 Liter Bier, 23'000 Bratwürste und 19'000 Hamburger wurden getrunken oder verdrückt. An Guata!! Auch im VIP-Zelt wurde wacker gegessen und getrunken. Die rund 14'500 VIP-Gäste haben täglich 1,2 Tonnen Lebensmittel konsumiert. Die WM war aber nicht nur kulinarisch sehr präsent, sondern auch optisch. Sechs Kilometer Werbebanner mit dem Logo der Ski WM prägten das Engadin. Apropos prägen. Keiner prägte diesen Anlass so wie Edy, die hölzerne Symbolfigur der Ski WM. 19 Meter ist er hoch, 18 Tonnen schwer und zusammengehalten wird er mit 20'000 Schrauben.

Schwer zu schleppen hatten auch die 250 Sattelschlepper, die rund 450 Tonnen Material auf den Berg gebracht haben. Zum Beispiel Glasfaserkabel, davon wurden am Berg 23 Kilometer verlegt. Die sind einem wenigstens nicht so ins Auge gestochen wie die roten B-Netze. Davon wurden insgesamt 38 Kilometer verlegt. Das ist beinahe die ganze Strecke des Engadin Skimarathon von Maloja nach S-chanf.

Enormes Medienecho
Die folgenden Zahlen zeigen das über die Massen grosse mediale Echo der fünften alpinen Ski WM in St. Moritz. Alleine in der Schweiz wurden 4‘233 Artikel verfasst und somit 165.5 Mio. Leser erreicht. Weltweit wurden mehr als 350 Sendestunden zur WM gemessen, somit verfolgten 105 Mio. Zuschauer die Rennen weltweit am TV. Die konsequent umgesetzte Kommunikationsstrategie der WM-Organisatoren war mutig – und sie ging auf. Denn auch in der digitalen Kommunikation  und in den sozialen Medien zeigte sich ein enormes Wachstum. Die WM-App „St. Moritz 2017“ wurde 35‘000 mal aus dem App Store heruntergeladen und die WM-Website verzeichnet über den Eventzeitraum 4.5 Mio. Seitenaufrufe. Der „Super Speed Sunday“ war auch in den Sozialen Medien der stärkste Tag und so konnte der Facebook-Kanal der Ski WM am 12.2.2017 4.6 Mio. User erreichen.

Voluntari Engiadina – das Herzstück der Ski WM

Wie schon bei der letzten WM im Jahr 2003, waren die rund 1‘350 freiwilligen Helfer das Herzstück dieser Ski Weltmeisterschaften und leisteten total 140‘000 Arbeitsstunden. Das OK der Ski WM St. Moritz 2017 bedankt sich an dieser Stelle für die sehr gute Zusammenarbeit bei allen Voluntaris, bei allen Partnern, den Medien, der Politik, der Schweizer Armee, dem Zivilschutz, der Kantonspolizei Graubünden, der Hotellerie, den Bergbahnen und dem lokalen Gewerbe. Ein besonderer Dank gilt der Oberengadiner Bevölkerung für den ständigen Rückhalt und das gemeinsam geschaffene, einmalige Erlebnis. Die Ski WM St. Moritz 2017 soll Mut machen auch zukünftig wieder Pionierprojekte gemeinsam in Angriff zu nehmen und die einzigartige Geschichte, Tradition und weltweit unbestrittene Eventkompetenz im Wintersport erlebbar zu machen.

Weitere spannende Zahlen rund um die Ski WM St. Moritz 2017 gibt es hier:

Die WM in Zahlen

Event Sponsors
Official Sponsors
Official Partner